Gemeinsam eine Sprache finden …

In Suchtfamilien herrscht häufig Sprachlosigkeit über das Familiengeheimnis „Sucht“. Die betroffenen Kinder erleben dadurch soziale Isolation und fühlen sich alleingelassen. „Kasulino“ soll helfen, den Blick für die Nöte dieser Kinder zu öffnen und deren Einsamkeit zu überwinden.

Studien belegen, dass Kinder suchtkranker Eltern ein erhöhtes Risiko haben, eine Suchterkrankung zu entwickeln. Sie leben in einer chronisch belasteten familiären Situation, die sich negativ auf ihre Entwicklung auswirken kann. Vor allem das Gefühl, mit niemandem darüber reden zu können, erhöht den Druck auf diese Kinder. Sie fühlen sich mitverantwortlich an der Suchterkrankung der Eltern und schämen sich häufig für diese. Ihre kindlichen Bedürfnisse werden in der Familie nur eingeschränkt wahrgenommen, es dreht sich alles um die Suchterkrankung.


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